```html id="er-zu-tabellen-fisi" ER-Diagramm → Datentabellen (Beziehungen) – FISI

ER-Modell → Relationale Tabellen (Beziehungen)

Beim Ableiten von relationalen Tabellen aus einem ER-Diagramm müssen insbesondere die Beziehungen zwischen Entitätstypen korrekt umgesetzt werden. Diese bestimmen, wie Fremdschlüssel und zusätzliche Tabellen entstehen.

1. 1:1-Beziehung (eins zu eins)

Eine 1:1-Beziehung bedeutet: Ein Datensatz der ersten Entität gehört genau zu einem Datensatz der zweiten Entität.

Umsetzung:

Beispiel: Person ↔ Reisepass

2. 1:n-Beziehung (eins zu viele)

Eine 1:n-Beziehung bedeutet: Ein Datensatz einer Entität kann mit vielen Datensätzen einer anderen Entität verbunden sein.

Umsetzung (wichtigster Fall):

Beispiel: Kunde → Bestellung

3. m:n-Beziehung (viele zu viele)

Eine m:n-Beziehung bedeutet: Viele Datensätze der ersten Entität können mit vielen Datensätzen der zweiten Entität verbunden sein.

Umsetzung:

Beispiel: Student ↔ Kurs

4. Pflicht- und optionale Beziehungen

Zusätzlich muss beachtet werden, ob eine Beziehung verpflichtend oder optional ist.

5. Kardinalitäten korrekt umsetzen

Übersicht

Beziehung Umsetzung in Tabellen
1:1 Fremdschlüssel in eine Tabelle oder Zusammenlegung
1:n Primärschlüssel der 1-Seite als Fremdschlüssel in n-Seite
m:n Neue Zwischentabelle mit beiden Fremdschlüsseln
Prüfungsantwort (kurz):

Beim Ableiten von Tabellen aus einem ER-Diagramm müssen die Beziehungen korrekt umgesetzt werden: Zusätzlich ist zu beachten, ob Beziehungen optional oder verpflichtend sind.
Merksatz für die FISI-Prüfung:

🔹 1:1 → irgendwo ein Fremdschlüssel
🔹 1:n → Fremdschlüssel auf der n-Seite
🔹 m:n → neue Zwischentabelle
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